Platz schaffen mit Herz – die OTTO Kleiderspende

Gutes tun kann so einfach sein.  Quelle: Otto – Platz schaffen mit Herz

Gutes tun kann so einfach sein. Quelle: Otto – Platz schaffen mit Herz

Wenn wir einmal ganz selbstkritisch mit unserem Kleiderschrank-Interieur umgehen, finden sich darin zahlreiche ungetragene und teils ungebrauchte Kleider, die ein trostloses Leben im Kleiderschrank führen. Unser Leben im Überfluss, der ständige Wunsch nach Statusobjekten, Luxusgütern und Konsumware nimmt in vielerlei Hinsicht unglaubliche Ausmaße an. Viele der gekauften Gegenstände, Waren und Kleidungsstücke finden meist jedoch kaum oder gar keine Verwendung. Diese wandern dann bei Sauberkeits- und Ordnungsanfällen den Weg in Flohmarktkisten, Kleidersammlungssäcke oder ganz einfach den Weg in den Müll. Doch dies muss nicht sein. Die Kleidung kann durchaus noch ihren Zweck erfüllen. Warum nicht einfach mit der ungetragenen und vereinsamtem Kleidung im Schrank etwas Gutes tun?
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Coco’s Inspirations: Kaschmirschals von 8 Eden Avenue

Nachhaltigkeit ist zum Glück auch im Modebereich ein immer zentraleres Thema. Nachhaltige Mode zu produzieren und damit etwas Gutes tun – diesen Leitgedanken hat sich auch die Münchnerin Jessica Gruner zu Herzen genommen und kurzerhand das Label 8 Eden Avenue gegründet. Zusammen mit Mukti Datta produziert sie gemeinsam mit Mukti Datta feine Kaschmirschals zu fairen Konditionen. Nachhaltigkeit ist dabei die Philosophy des Labels, auf dem die komplette Fertigung des edlen Schals aus dem Himalaya gründet. Das feine Naturmaterial der Schals kommt von Kaschmirziegen in Ladakh und wird in den Werkstätten der ´Panchachuli Women Weavers` zu Garn verarbeitet. Über 800 Frauen arbeiten in den Werkstätten in der Nähe der Stadt Almora und fertigen feinstes Kaschmirgarn, aus welchem dann nach der original Kashimiri-Webkunst wunderschöne Schals und Tücher mit Stickereien und in verschiedenen Farbnuancen für das Label 8 Eden Avenue. Die Werkstätten wurden in den 1990er Jahren von Mukti Datta aufgebaut und fördert seit Beginn an die Leistung der Weberinnen durch ein überdurchschnittliches Gehalt, eine medizinische Grundversorgung und verschiedene Förderprogramme.
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Coco’s Inspirations: Zeit statt Zeug

In vier Wochen ist Weihnachten! Da sich bereits viele Gedanken über passende und tolle Geschenke machen und der Weihnachts-Shopping-Trubel in den deutschen Großstädten in vollem Gange ist, gibt es heute etwas Input zum Thema Geschenke. Das Projekt ´Zeit statt Zeug` widmet sich genau dieser Thematik und hinterfrägt das gängige Konsumverhalten der Gesellschaft. Wie bereits seit Jahren von vielen Seiten kritisiert wird, ist für viele das Weihnachtsfest ein reiner Konsumwahnsinn. Die eigentliche Thematik geht bei all dem Shopping-Marathon oft verloren.
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Redress – the 365 Challenge

Was würdet ihr sagen, wenn ihr ein Jahr lang ausschließlich Second-Hand-Kleidunng tragen würdet, die andere nicht mehr anziehen möchten? Christina Dean hat genau das in einem Selbstversuch getestet! Die Gründerin der Organisation Redress, welche sich für einen nachhaltigen Umgang mit Textilien in Hongkong einsetzt, beweist eindrucksvoll, dass entsorgte Kleider keineswegs Müllware sein müssen. Mit wenigen Änderungen, etwas Trendgespür und dem nötigen Stylefaktor lassen sich die Fundstücke aus dem Müll zu tollen Looks umwandeln.

Christina Dean reist jeden Monat in ein Recycling Center für Kleidung nach HongKong und stöbert dort nach 30 potentiellen Outfits für das kommende Monat. Die kostenlose Second Hand Ware wird anschließend mit Hilfe einer Stylisten zu abwechslungsreichen und modischen Outfits zusammengestellt und auf ihrem Instagramm-Profil ´getredressed` veröffentlicht. Und man kann nur staunen, denn die Looks sehen alles andere als nach Kleidung aus dem Müll aus. Ob Glitzer-Mini zum Strickpullover oder Boyfriend-Jeans zur weißen Bluse, die Looks sehen einfach toll aus und das obwohl Christina Dean keinen Cent dafür hat bezahlen müssen. Als einzige Ausnahme bei dem Selbstversuch trägt die Organisationsgründerin aus hygienischen Gründen Unterwäsche und Schuhe aus ihrem Privatbesitz. Doch alle anderen Kleidungsstücke werden in dem Recycling-Center ausgewählt und daraus neue Styles kreiert. Auch wenn viele Teile zerrissen, kaputt oder einfach untragbar sind, so findet die Aktivistin doch auch viele tolle Kleidungsstücke namhafter Marken oder hoher Qualität, aus denen sie neue Mode-Outfits entwirft. Bei manchen Stücken waren auch kleine Schönheitskorrekturen von Nöten, doch das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

Hintergrund dieser Aktion ist es, eine Sensibilisierung für die exorbitante Verschwendung von Textilien zu erreichen. Denn allein in Großbritannien beispielsweise werden alle fünf Minuten ca. 10.000 Kleidungsstückte in den Müll geworfen – ein unglaubliches Ausmaß an Verschwendung, dem die Organisation ReDress Einhalt gebieten möchte.

Drei Monate liegen noch vor ihr, bevor Christina Dean alle gesammelten Outfits ihres engagierten Projekts ´ReDress – the 365 Challenge` verkaufen und so Geld für ihre Organisation sammeln möchte. Ich werde mir sicherlich eines der tollen Outfits sichern, solche tollen Projekte sollte man einfach unterstützen!

Weitere Infos zum Projekt von ReDress findet ihr hier!