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Travel Diary: Südthailand – Part II

Thailand Travel Diary - Railey Beach

Drei Wochen Rucksack-Urlaub in Thailand? Kann man auch heute noch trotz Massentourismus super machen. Auch wenn sich in den letzten Jahren das Land sehr verändert hat, so hat es auch heute noch einen unvergleichlichen Charme. Ob das leckere Thaifood, die liebenswerten Menschen, die zahlreichen Strände oder die beeindruckende Vegetation, Thailand ist und bleibt eine Reise wert. Für mich Grund genug, ein weiteres Mal in den Flieger zu steigen und den Süden von Thailand erneut zu erkunden. Einziges Ziel bei dieser Reise war es, neue Inseln und Strände zu erkunden, die ich bei den zahlreichen Reisen davor bisher nicht entdecken konnte. Deshalb waren auch Inseln wie Koh Phi Phi, Koh Phangan, Koh Samui und Koh Chang dieses Mal nicht Teil der Reiseroute. Dafür standen Koh Lanta, Koh Hai, Krabi, und Phuket auf dem Programm. Welche Strände ich auf Koh Lanta und Koh Hai oder Krabi entdecken durfte, könnt Ihr im ersten Teil des Travel Diarys nachlesen. 

Thailand Travel Diary - Koh Hai Wer viele Inseln in kurzer Zeit besichtigen möchte, für den ist Ao Nang in Krabi genau die richtige Ausgangsstelle. Von der betriebsamen Bucht starten stündlich Longtailboote auf die verschiedensten Inseln. Für mich standen Tub Island und Chicken Island ganz weit oben auf der Besichtigungsliste, aber auch Railey Beach musste unbedingt angesehen werden. Daher stand an einem der ersten Tage bereits ein Longtailboot bereit, um mich in die populäre Bucht zu bringen. Umgeben von riesigen Felsformationen, die für viele Kletterer ein wahres Paradies darstellen, liegt die Buch äußerst malerisch und ist ideal für einen Badetag am Strang geeignet. Die vielen Touristen, vor allem die ´Stundentouristen`, die ankommen, unzählige Fotos machen und dann wieder verschwinden, muss man einfach ausblenden. Am besten man sucht sich einen Platz am Ende der Bucht auf der anderen Seite der Bootsanlegestellen. So hat man etwas mehr Ruhe und kann ganz entspannt lesen oder sich einfach nur sonnen. Vom Strand führt direkt ein kleiner Pfad auf die Ostseite der Bucht, welche von zahlreichen Restaurants und auch einigen Shops geprägt ist. Hier kann man wunderbar eine kleine Mahlzeit essen oder einige Souvenirs shoppen. 

Thailand Travel Diary - Tub Island

Thailand Travel Diary - Tub Island Monkeys

Thailand Travel Diary - Tub Island Monkeys

Nicht minder frequentiert ist Tub Island. Das kleine Einöd inmitten der Andamensee ist durch die malerische Sandbucht ein absolutes Postkartenmotiv, sieht man von den zahlreichen chinesischen Touristen in Rettungswesten einmal ab. Kleiner Tipp: Die Insel am Spätnachmittag besuchen, wenn die Massentouristen wieder abgereist sind. Oder man spaziert bei Ebbe einfach über die natürliche Sandbank auf eine der angrenzenden Inseln und sucht sich dort ein ruhiges Plätzchen. Mit etwas Glück liegt man so ganz alleine (wie wir) in einer einsamen Bucht und genießt den Ausblick auf die umliegenden Inseln. So kann man ganz nebenbei die zahlreiche Affen beobachten, die auf der Insel leben. Da es sich bei Tub Island um Naturschutzgebiet handelt gibt es außer Natur und Affen auch nicht viel mehr zu besichtigen. Auch Restaurants und Shoppingmöglichkeiten sucht man auf der kleinen Insel vergeblich. Und das ist auch gut so, wird dadurch doch der ursprüngliche Naturzustand der wunderschönen Insel bewahrt. 

Thailand Travel Diary - Tub Island

CP-Thailand-30

Thailand Travel Diary - Tub Island

Nicht weniger schön ist Surin Beach – das nächste Ziel auf meiner Reiseroute. Nach Krabi ging es wieder zurück nach Phuket. Als Ziel stand Surin Beach auf dem Plan. Der Strand mit seinen zahlreichen stylischen Beachclubs galt lange Zeit als der Hot Spot für betuchte Touristen, bis die thailändische Armee Anfang 2016 eine Säuberungsaktion durchführte und alle illegalen Bauten an den Stränden (somit alle) inklusive Liegen und Co. gnadenlos abriss. Seither darf nur noch zehn Prozent der Strandfläche mit Sonnenschirmen belegt werden. Sonnenliegen und Co. sucht man so vergeblich. Das stört vielleicht Pauschaltouristen, ist für Individualurlauber wie mich, die den Strand an sich genießen wollen, aber genau richtig. Einzig die Auflagen der ehemaligen Liegen werden noch geduldet. Das macht dem Ausblick aber keinen Abbruch, denn das Meer ist unglaublich sauber und klar und somit ideal zum Baden geeignet. Kaum ein anderer Strand in Thailand hat mich je so begeistert wie Surin Beach. Schattenliebhaber finden unter den Palmenhainen im Hinterland ausreichend Schutz vor der Sonne. Und auch für das leibliche Wohl ist trotz fehlender Beachclubs gesorgt, findet man doch zahlreiche Straßenverkäufer, die direkt von ihren kleinen Ständen leckere Thaigerichte verkaufen. Wer dann auch noch einen wunderschönen Sonnenuntergang erwartet, wird ebenfalls belohnt – was sonst?

CP-Thailand-23 - Railey Beach

Thailand Travel Diary - Monkeys

Wehmütig musste ich nach fünf Tagen meine Weiterreise antreten und fuhr von Surin Beach nach Naiyang. Der Strand befindet sich nur zwei Kilometer vom Flughafen Phuket entfernt und ist somit perfekt geeignet, um die letzten Tage vor Abreise noch einmal in vollem Umfang am Strand zu genießen. Als Zwischenstopp ist Naiyang vielen Thailand-Urlaubern bereits geläufig, doch der kleine Ort mit dem schönen Strand ist weit mehr als einen Kurzaufenthalt wert. Der zwei Kilometer lange, äußerst feine Sandstrand ist super schön und das Wasser wunderbar klar. Am Abend kann man in einen der unzähligen Strandrestaurant herzhaft speisen und ganz nebenbei in einer Bar einen kleinen Absacker trinken. Oder man gönnt sich – wie ich – zum Abschluss noch einmal in einer der vielen Massagesalons eine total entspannende Massage. Oder aber man nutzt den letzten Tag und lässt sich ganz spontan noch ein Tattoo stechen. Upps! Tja, diese Aktion war zwar nicht geplant, aber das Ergebnis ist super schön geworden und ein tolles Souvenir an einen unvergesslich schönen Urlaub obendrein. Thailand ist eben doch immer eine Reise wert!

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Thailand Travel Diary - Ao Nang Via Tropical Resort

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Bilder: ©Coco’s Philosophy

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