cocos philosophy

style is more than fashion

„Mode vergeht, Stil bleibt!“ (Coco Chanel)

Nichts ist heutzutage schnelllebiger und vergänglicher als Modetrends. Waren es gestern noch Hosen mit Querstreifen, sind es heute florale Prints und morgen Layerings im Transparent-Look, die die Modeszene in Aufruhr versetzen. Im Zeitalter der Mode-Blogs, Stars und Stylisten, welche bereits heute die Saison-Trends von morgen tragen, versucht die normale Alltags-Fashionista sich die Trends der aktuellen Modeketten und Magazine anzueignen. Doch wo reiht man sich selbst in diese Riege der Fashionistas, Blogger, Models, Stars und Wunsch-Mannequins ein? In der Philosophie stand stets das Sein im Gegensatz zum Schein im Vordergrund. Nicht das Neuartige stand im Mittelpunkt des Geschehens, sondern vielmehr das Unveränderliche. Auch wenn Philosophen vergangener Tage sich stets gegen modische Strömungen und deren philosophische Auswertung werten, so wurde mit diesem Leitsatz vielleicht doch eine Quintessenz der Mode geschaffen. Mode wird heute als Ausdruck der eigenen, individuellen Authentizität dargestellt, die tagtäglich auf neue Art und Weise gesellschaftlich, privat, heimlich oder weltoffen artikuliert wird. Ist die Kleidung dann nicht vielmehr ein Schein, der oftmals auf das wahre Sein hinweist? Anders gesagt, zeigen wir unser wahres Sein nicht oft durch einen Schein, den wir je nach Laune präsentieren? Heute ist es doch genau die Mischung aus Trends, Vintage und Individualität, die gleichzeitig modisch gehört wird und zudem für Individualität sorgt. Mehr ist mehr ist dabei genauso berechtigt wie weniger ist mehr. Noch nie konnten Personen sich modisch so individuell darstellen wie in der heutigen Gesellschaft.

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