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Frühjahrsputz im Kleiderschrank

KleiderschrankAm Wochenende war es soweit, der Saisonwechsel im Kleiderschrank stand bevor. Herbst wie Frühjahr bekomme ich alleine bei dem Gedanken an den unausweichlichen Garderoben-Wechsel Alpträume. Aufgrund eines zu kleinen Schlafzimmers, viel zu vieler Kleider und dem unerhörten Fehlen eines begehbaren Kleiderschrankes komme ich nicht umhin zweimal pro Jahr meinen Schrank von Sommer- auf Winter-Garderobe zu switchen. Und da die Temparaturen in den vergangenen Wochen konstant mild waren, musste ich wohl oder übel dieses Wochenende den großen Wechsel vollziehen. Dass dabei meist nicht nur Wintermäntel durch Sommerkleider getauscht werden, ist klar. Dem Wechsel geht meist ein kompletter Frühjahrsputz im Kleiderschrank einher. Denn da findet frau ganz zufällig ungeliebte Fehlkäufe ebenso wie noch ungetragene Spontankäufe inklusive Preisetikett. Spätestens dann sollte man sich von dem einen oder anderen Teil trennen. Ein aufgeräumter und geordneter Kleiderschrank macht nicht nur Lust auf neue Looks und Outfits, sondern schmeichelt auch dem inneren Seelenzustand.

Ganz gleich, ob nun der persönliche Kleiderschrank die Ausmaße von Carrie Bradshaw einnimmt oder vielmehr an eine kleine Abstellkammer erinnert, für jede Art von Frühjahrsputz gibt es passende Tipps und Tricks, die das Unterfangen erleichtern… hier eine kleine Auswahl:

Zeit ist das Mittel zum Erfolg:

Wer schnell am Abend oder kurz vor dem Lunchtermin den Kleiderschrank auf Vordermann bringen möchte, wird früher oder später scheitern. Auch wenn viele diese Aufgabe bevorzugt schneller über die Bühne bringen wollen, sollte man dennoch ausreichend Zeit für den textilen Frühjahrsputz einplanen. Schließlich muss das ein oder andere Teil anprobiert werden. Zwei bis drei Stunden sind dabei eine gute und empfehlenswerte Richtlinie.

Planen ist die Devise:

Startet man den großen Rundumschlag ohne konkretes Konzept, endet dies meist in einem völligen Chaos. Also der Reihe nach vorgehen. Am besten von oben nach unten, von hinten nach vorne durcharbeiten. Darüber hinaus empfiehlt es sich passende Kisten, Müllsäcke etc. vorzubereiten und gleich zu Beginn zu beschriften. So kann man Altkleider in entsprechende Müllsäcke stecken und Flohmarkt oder eBay-Klamotten in Kisten verstauen.

Radikalität zahlt sich aus:

Auch wenn es schwer fällt, gewisse Kleidungsstücke, die über einen längeren Zeitraum nicht getragen wurden, sollten entsorgt werden. Als Faustregel gilt: Alles was sechs Monate weder getragen noch bedacht wurde, kommt weg. Auch wenn die alte, geliebte Jeans, die inzwischen zwei Nummern zu klein ist, immer noch an spezielle Momente erinnert, gehört sie über kurz oder lang weg. Ebenso verhält es sich bei Kleidungsstücken, die nicht richtig sitzen. Falls man in den nächsten Wochen nicht eine Radikaldiät vor sich hat oder schwanger ist, werden alle nicht passenden Klamotten ausgemistet. Das befreit nicht nur, sondern schafft Platz für ganz viele neue Kleidungsstücke. Ausnahmen sind natürlich Basics wie beispielsweise ein schwarzes Kleid, eine Abendkleid oder ein Blazer.

Altes gegen Neues tauschen:

Nicht alles, was alt ist, ist automatisch für den Müll gedacht. Jedoch sollten abgetragene Kleidungsstücke oder irreparable Sachen ebenfalls radikal in die Tonne wandern. Da hilft es meist auch nichts, den alten Pullover für die Nachtwäsche umzufunktionieren – meist werden diese Sachen nicht mehr getragen und fallen spätestens beim nächsten Frühjahrsputz dem harten Urteil zum Opfer.

Aus Alt mach Neu:

Gut erhaltene bzw. hochwertige oder ungetragene Kleidung muss man dagegen nicht der Altkleiderkiste zuordnen. Diese Sachen kann man sehr gut bei Secondhand-Shops, bei Online-Portalen oder auf dem Flohmarkt verkaufen und sich so einen Zusatzverdienst erwirtschaften. Und wer etwas Gutes tun möchte, kann sich zusätzliche Arbeit sparen und die Kleider anstattdessen beispielsweise spenden. Wie ? Hier erfahrt ihr mehr!

Neue Ordnung – neues Wohlgefühl:

Nachdem die alten Klamotten entsprechend sortiert und verstaut wurden gilt es den Kleiderschrank wieder einzuräumen. Dabei sollte man die Kleidungsstücke nach Rubriken wie etwa Pullover, Hosen, Blusen, Hängeware oder Legeware sortieren. Ordnungsfanatiker, wie ich, sortieren anschließend die einzelnen Kleidungsarten noch nach Farbe. Dies sieht vor allem bei offen gestalteten bzw. begehbaren Kleiderschränken äußerst stylish aus.

Ich fühle mich trotz anfänglicher Grauenszustände nach jedem Frühjahrsputz äußerst erleichtert. Zudem schreit der neue und so ungewohnte Platz im Kleiderschrank förmlich nach einem neuen Einkaufsbummel. In diesem Sinne wünsche ich allen Ordnungsliebenden gutes Gelingen!

 

 

 

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