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Coco’s Wedding Diary: Unsere Letterpress Hochzeitseinladungen

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Kaum zu glauben, aber nun ist unsere Traumhochzeit schon wieder einige Tage vorbei und man kommt so langsam aber sicher wieder in die Realität zurück. Monatelang haben wir den vermeintlich schönsten Tag im Leben geplant und vorbereitet. Neben vielen DIY-Projekten (und das, obwohl ich kein DIY-Fan bin), standen auch einige andere wichtige Dinge zur Planung und Umsetzung an. Wie das Ergebnis ausgesehen hat? Zeig ich euch natürlich in allen Einzelheiten! Los geht es mit den Hochzeitseinladungen, die ja bekanntlich das erste Anzeichen für einen Gast für eine bevorstehende Hochzeitsfeier ist. Einen ausführlichen Post zur gesamten Hochzeitspapeterie folgt in den nächsten Tagen, zuvor starten wir aber mit den für uns perfekten Hochzeitseinladungen – doch bis dahin war es sehr ein langer Weg… 

Heiraten ist die schönste Sache auf der Welt, zumindest, wenn man nur den Tag an sich betrachtet. Wer bei der Vorbereitung bzw. der Hochzeitsplanung vieles selbst verwirklichen möchte, dem steht für den großen Tag einiges an Arbeit bevor. Dies fängt bei der Auswahl der perfekten Hochzeitslocation an und hört spätestens bei den WC-Körbchen oder der Hochzeitseinladung auf. Bei letzterer fiel uns und vor allem mir die Auswahl äußerst schwer. Zu groß und zu vielfältig ist oft das Angebot im Internet. Über ein halbes Jahr lang haben wir das Internet nach verschiedensten Anbietern für Hochzeitseinladungen durchforstet.

Dabei hat man die Qual der Wahl, gibt es doch zahlreiche Anbieter, wo man komplette Papeterie-Sets bzw. Serien zum Angebot hat, die man dank praktischer Online-Software individualisieren lassen kann. Alternativ besteht auch die Möglichkeit Vorlagen und diverse DIY-Sets bei Etsy und Co. zu bestellen und selbst die persönlichen Bastelkünste zu erproben. Wem das alles zu umständlich ist, der hat auch die Möglichkeit, einen Grafiker vom Fach seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und die Entwürfe in einer Druckerei drucken zu lassen. Doch was nützen einem all die verschiedenen Dienstleister, wenn keiner der Dargebotenen so wirklich die Einladung der Träume realisieren kann?

Geplant waren zunächst Save-the-Date-Karten, die wir aufgrund der langen Recherche schnell wieder ad acta gelegt hatten und uns somit bewusst nur für Einladungen entschieden. Grundsätzlich lohnen sich Pinterest-Moodboards für die Ideenfindung, denn so kann man genau seine Vorstellungen und Wünsche im Vorfeld festlegen. Folglich stand für mich auch schnell fest, wie die Einladungen aussehen sollten: Gewünscht waren schlichte und dennoch moderne Letterpress-Einladungen mit einem hübschen Blumendekor und Metallic-Elementen bestmöglich in einem Kupferton, da diese Trendfarbe auch in der Hochzeitsdeko aufgegriffen werden sollte. Den Text und die Inspirationen habe ich im Vorfeld schon selbst in Photoshop designt und auch Details wie Icons und Co. erstellt.

Soweit so gut, zumindest in der Theorie, denn in der Praxis fanden wir nur einen einzigen Online-Shop, der ansatzweise meine Wunschvorstellungen zum festgelegten Budget erfüllen konnte, dieser befand sich leider nur in Australien und war aufgrund der Entfernung damit passé. Somit begannen wir nach sechs Monaten Recherche wieder von vorne…

Bis wir durch Zufall auf eine Druckerei am Tegernsee gestoßen sind, die wir eigentlich seit Jahren kennen, aber nie wirklich in Betracht gezogen hatten: Der Premium-Papierhersteller Gmund Papier, der nicht nur erstklassiges Premium-Naturpapier fertigt, sondern zufällig auch über einen Original Heidelberger Tiegel verfügt. Nach einem kurzentschlossenen  Telefonat stand die Entscheidung schnell fest: In Absprache mit dem Design-Team konnten wir unsere ganzen Wünsche und Vorstellungen in das Design der Einladungen einbringen. Nach einem Meeting vor Ort, wählten wir das entsprechende Papier, die Größe und Druckfarbe für das Letterpress-Verfahren aus. Meine Designentwürfe wurden dann nur noch für den Entwurf der Karten übernommen, die entsprechenden die Filme und das Klischee bestellt, das Design final abgesegnet und schon konnte das ganze in den Druck gehen – bei dem ich natürlich vor Ort hautnah dabei war.

Für all jene, denen das Letterpress-Druckverfahren bisher kein Begriff ist, sei kurz erklärt: Beim Letterpress handelt es sich um ein Druckverfahren, bei welchem das Design mithilfe eines Original Heidelberger Tiegels mit viel Fingerspitzengefühl und dem perfekten Druck in spezielles Letterpress-Papier geprägt wird. So lassen sich die dadurch entstandenen Vertiefungen bzw. Prägungen im Papier mit den Fingern ertasten und sorgen für ein interessantes Spiel von Licht und Schatten. 

Das Besondere an unseren Hochzeitskarten: Zusätzlich zu dem Letterpress-Druck haben wir uns noch dafür entschieden, das ausgewählte Papier kaschieren zu lassen. Darunter versteht man das Verbinden mehrerer Lagen unterschiedlicher Papierarten durch geeignete Kaschiermittel wie etwa Leim oder Lack. Auf diese Weise hatten wir im Frontbereich eine clean und elegante Einladung mit allen nötigen Infos und auf der Rückseite die Hauptfarbe der Hochzeit: Rose Perlmutt.

Auf diese Weise entstanden individuelle Hochzeitseinladungen, bestehend aus einer Hauptkarte mit den wichtigsten Infos wie Datum, Uhrzeit etc., einer Hochzeitsablauf-Karte und einer Infokarte mit zusätzlichen Informationen. Da wir unbedingt in der Heimat am Schliersee heiraten und so auch den ein oder anderen Brauch mit in die Feierlichkeiten einfließen lassen wollten, gab es für all jene Gäste aus der Ferne einen Traditionen-Guide on top. Und last but not least durfte eine RSVP-Karte im Postkarten-Design nicht fehlen. In Puncto Papier haben wir uns für das hochwertige Gmund Cotton in 300g/m² und Gmund Bee! Brilliant entschieden , die zu einem 600g/m² Karton kaschiert wurden. Die einzelnen Hochzeitseinladungskarten wurden letztendlich mit einer Banderole umhüllt und mit einen personalisierten Siegel geprägt (hier hieß es wieder selbst Hand anlegen und basteln).

Wir waren und sind immer noch äußerst begeistert von unserer Auswahl und können somit einen individuelle Gestaltung und Druck von Hochzeitseinladungen nur empfehlen. An dieser Stelle tausend Dank an das Team von Gmund Papier für die Geduld und Offenheit für die vielen Designideen der Braut! #happybride!

Bilder: ©Coco’s Philosophy

Dieser Beitrag basiert weder auf einer Kooperation noch auf einer Anzeige, sondern entstand rein aufgrund der individuellen Überzeugung der Autorin und ist somit eine persönliche Empfehlung.

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