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Coco’s Style-Check: Parkas und Mäntel

Parkas gibt es viele - doch nur wenige halten wirklich warm!

Parkas gibt es viele – doch nur wenige halten wirklich warm!

Seit einigen Jahren sind sie überall: Woolrich Jacken gelten seit einigen Saisons als die Uniform des Winters. Hinzu gesellen sich hochpreisige Modelle von Canada Goose, Moncler und Parajumpers. Doch der Arctic Parka mit Fellbesatz ist unangefochtenes Most Wanted. So sieht man Großstädter an Wochenenden mit Pelzbesatz durch die Straßen laufen. Da kommt unweigerlich Nordpol-Stimmung auf, obwohl doch meist gar keine fröstlichen Temperaturen vorherrschen. Kurz und knapp: Wer etwas auf sich hält und das auch an die Gesellschaft vermitteln möchte, trägt Parkas mit Pelz. Früher Kult, heute Massenphänomen sieht man an jeder Ecke die arktischen Parkas. Ob jung oder alt, Bänker, It-Girl oder Student, nahezu jeder trägt heutzutage die modischen Mäntel.

Ob es nun moralisch vertretbar ist sich mit dem Fellkleid eines Tieres zu schmücken, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für viele ist es ein Unding einen Echtpelz zu tragen. Möchte man auf das tierische Beiwerk jedoch nicht verzichten und auch nicht auf Fellimitate zurückgreifen, sollte man beim Kauf eines Wintermantels auf eden Fall darauf achten, aus welchem Land und von welchem Tier der Pelz stammt. Hier gibt es nämlich gravierende Unterschiede. Hat man einmal gesehen, wie ein Zucht-Waschbär in Asien gequält wird, bevor ihm das Fell abgezogen wird, verliert man sehr schnell die Lust auf Echtpelze. Jedoch gibt es auch Pelze, die laut Hersteller ausschließlich von wild lebenden Tieren wie etwa Kojoten aus Kanada stammen. Der wofsähnliche Kojote lebt meist in den Wäldern Nordamerikas und Kanadas und lebt dort in großer Stückzahl. In Kanada beispielsweise herrscht eine große Überpopulation, die von staatlichen Behörden jedes Jahr kontorlliert wird. Diese Tiere werden nicht gezüchtet und unter widirigen Bedingungen gehalten. Schöne Parkas mit Echtfellbesatz bieten zum Beispiel Labels wie Canada Goose oder Lempelius. Bei Woolrich Jacken werden inzwischen auch viele Kunstpelze für die Kapuzen verwendet, da auch viele Einzelhändler sich für Fair Trade Kleidung aussprechen und bewusst keine tierischen Produkte anbieten möchten.

Ganz gleich, ob nun Parka, Daunenjacke, Wollmantel, Echtfellbesatz, Kunstpelz oder flauschiges Teddyfell, jeder muss für sich entscheiden, welche ´Uniform`er im Winter tragen möchte. Wichtig ist doch in erster Linie, dass die Jacke auch bei Minustemperaturen ausreichend Wärme und Komfort bietet.
Ich selbst bin seit einem Jahr unter anderem Besitzerin eines Arctic Parkas. Auch wenn ich mich jahrelang geweigert habe, eine Woolrich Jacke zu tragen, da man diese in München an jeder Straßenecke sieht, habe ich leider kein besseres Modell gefunden. Denn eines ist gewiss: Die Jacke bietet auch bei Minus 20 Grad ausreichend Wärme – und das ist bei einer immer frierenden Person, wie ich es bin, schließlich das A und O. Ich habe jedoch das schmale Modell mit dunklen Knöpfen gewählt, um mich zumindest etwas von der Masse abzuheben. Wer hingegen modisch etwas vom Mainstream abweichen möchte, findet bei Lempelius eine tolle Auswahl. Auch die Parkas von Canada Goose sind seit einiger Zeit sehr gefragt, bieten diese doch ebenfalls eine hochwertige Daunenfütterung und laut Label Fair Trade Pelze.

Die Parkas im Überblick: (v. l. n. r.)

Woolrich Mantel – Modell ´Arctic Parka`

Barbed Parka – Modell ´Donna M65`

Parajumpers Jacke – Modell ´Kodiak`

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