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Wedding Special: Bridesmaid-Dresses

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Nach der Hochzeitssaison ist vor der Hochzeitssaison, denn auch im Sommer und im Herbst wollen viele Brautpaare sich das Ja-Wort geben. Es gibt nichts schöneres als eine Hochzeit. Steht eine Einladung zur Hochzeit an, heißt es das passende Outfit zum Dresscode finden. Ganz gleich, ob eine klassische Hochzeitsfeier oder eine ungezwungene Motto-Party, nicht nur das Brautpaar hat an diesem Tag eine gewisse Garderobe zu tragen, auch die Hochzeitsgäste sollten sich im Bestfall in Schale werfen und sich von ihrer besten Seite zeigen. Doch Outfit ist nicht gleich Outfit. Unabhängig vom vorgegebenen oder gewünschten Dresscode des Brautpaares sollten die Hochzeitsgäste gewisse Regeln einhalten (mehr dazu im aktuellen Fashion-Loop). Immerhin möchte man dem Brautpaar ja nicht die Show stehlen. Also heißt es Achtung beim Kleiderkauf. Mit nachfolgenden Regeln wird das Shopping-Erlebnis und somit die Hochzeitsfeier kein Reinfall – und man ist bei dem Großereignis weder overdressed noch underdressed.

Die Farbe Weiß ist tabu

Abgesehen von kulturellen Ausnahmen wie etwa bei einer griechischen Hochzeit, ist die Farbe Weiß für weibliche Hochzeitsgäste definitiv tabu. Man möchte ja der Braut nicht die Schau stehlen. Auch besonders helle Farbtöne wie Creme oder Rosé sind im Zweifel eher schwierig, insofern sie zu hell wirken. Daher immer auf Nummer sicher gehen und lieber dunklere Farbtöne oder Pastelltöne wählen, die der Brautfarbe nicht ähneln.

Sexy ist Unsexy

Gleiches gilt für die Wahl des Kleides. Ein ultrakurzes Minikleid mit Mega-Ausschnitt hat auf einer Hochzeit nichts verloren. Auch beim Schnitt, der Farbe und Form ist Vorsicht geboten. Zu aufreizend oder opulent ist meist nicht die richtige Wahl. Als Faustregel gilt immer: Die Braut steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Daher sollte das Kleid nicht zu auffällig sein. Zwar muss man sich als weiblicher Hochzeitsgast keinen grauen Sack überziehen, aber weniger ist mehr ist an solch einem Tag die beste Devise. Stellt man sich beim Kleiderkauf die Frage, ob das Kleid zu auffällig sein könnte, ist es definitiv zu opulent und sollte daher im Schrank bleiben oder Regal bleiben.

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Black isn’t beautiful

Auch Schwarz hat im engeren Sinne auf einer Hochzeit nichts verloren, gilt die Farbe doch als Trauerfarbe und wer will auf einer Hochzeit schon Trauer tragen? Es gibt jedoch immer mehr Hochzeiten, wo schwarze Abendkleider, etwa bei einem Black Tie oder White Tie Dresscode durchaus akzeptabel oder erwünscht sind. Wie gesagt, immer beim Brautpaar nachfragen, was geht und was nicht – so geht man auf Nummer sicher.

Auf die Länge kommt’s an

Niemand möchte auf einer Hochzeit overdressed sein. Daher im Zweifelsfall immer nachfragen, welcher Dresscode erwünscht ist. Cocktailkleider mit einer knieumspielenden Länge sind immer eine top Wahl. Ist für die Party zu später Stunde ein Kleiderwechsel angedacht, kann man am Abend auch einmal das kleine Schwarze oder ein elegantes Abendkleid auffahren, ganz wie es der vorgesehene Ablauf eben vorgibt.

Weniger ist mehr

Auch bei Schmuck und Accessoires sollte man durch Schlichtheit überzeugen. Mehr ist Mehr ist leider nicht immer das Non-Plus-Ultra. Ausnahme: Der Dresscode schreit geradezu danach, aus den Vollen zu schöpfen. Ist das Motto beispielsweise Flower-Power dürfen auch einmal opulente Blumenkränze oder Fascinators zum Einsatz kommen.

Ob nun Black Tie, Hippie-Hochzeit oder Gartenparty, die Braut und der Bräutigam freuen sich auf jeden Fall, wenn der gewünschte Dresscode eingehalten wird und die Gäste im stimmigen Look zu Deko und Location erscheinen. Da spielt es auch keine Rolle, ob man nun Brautjungfer, Trauzeugin oder einfach nur Hochzeitsgast ist. Man muss sich bei der Kleiderwahl  ja nicht um 180 Grad verbiegen. Jedes Motto bietet ausreichend Spielraum, seinen eigenen Geschmack und Vorlieben zu präsentieren – es kommt immer auf die Mischung an.

 

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Bilder: Coco’s Philosophy

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