cocos philosophy

style is more than fashion

Coco’s Places: Brasserie Colette in München

Die Franzosen wissen nicht nur sich stilvoll zu kleiden, sondern auch kulinarisch vollends zu genießen. Es gibt nichts schöneres, als durch die Straßen Bon Paris zu schlendern und in einer der zahlreichen Restaurants und Brasserien die Vorzüge der französischen Küche zu entdeckten. Wer wie Gott in Frankreich speisen möchte, muss nicht zwingend nach Paris oder in die Provence fahren, denn seit einiger Zeit gibt es in München die Brasserie Colette: Das kleine aber feine Restaurant inmitten des Glockenbachviertels verströmt französischen Flair pur. Die Brasserie, die im Dezember 2015 von Sternekoch Tim Raue eröffnet wurde, begeistert nicht nur Fans französischer Küche. Das klassische französisches Brasserie-Konzept wurde neu interpretiert und bietet eine echte Wohlfühl-Küche mit sowohl traditionellen Elementen als auch kulinarischer Leichtigkeit und ist somit der ideale Treffpunkt für all jene, die die französische Küche kennenlernen möchten.

So ist es nicht verwunderlich, dass man auf der Colette-Karte nicht nur klassische französische Gerichte wie Coq au vin, Thunfisch Niçoise oder Madeleines findet, sondern auch tolle neue Kreationen wie Thunfischtatar mit Gurke und Gurkeneis. Aber auch regionale Klassiker wie Tomatensalat oder Cordon Bleu findet man auf der Karte, jedoch mit einem Hauch Extravaganz und neuen und überraschenden Kompositionen. Wer dann noch Zweifel haben sollte, wird spätestens beim Betreten der Räumlichkeiten überstimmt werden, denn das tolle und elegante Interior-Konzept der Berliner Architekten Ester Bruzkus und Patrick Batek spricht für sich und lässt den Brasserie-Gedanken vollends aufleben. Für mich ist die Brasserie eine echte Wiederentdeckung seit der Eröffnung. 

♦ Unbedingt probieren: Tunfisch-Tartar

♦ Beste Zeit: Abends

♦ Preisrahmen Hauptspeise: €€ (7€ – 35€)

♦ Interior: französischer Industrial Chic

♦ Location: München / Klenzestraße

Bilder: Coco’s Philosophy, Brasserie Colette -Nils Hasemann, Joerg Lehmann

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