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Coco’s Lookbook: Denim-Boho-Dress

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Digital-Detox kennt jeder, aber auch Fashion Week Detox? Auf mein Smartphone kann ich zwar nur schwer verzichten, zumal ich viel unterwegs bin und derzeit als Freelancer ständig meine Emails checken muss, aber die Reise zur Fashion Week in Berlin habe ich diese Jahr bewusst ausfallen lassen. Warum? Es lag nicht an den Designern oder dem Event an sich, sondern vielmehr an der privaten Situation und dem dringenden Bedürfnis nach etwas Erholung und Zeit für mich. Und da wäre der allseits bekannte Fashion Week Stress wohl mehr als hinderlich. Deshalb habe ich dieses Mal beschlossen nicht nach Berlin sondern viel lieber in die Sonne zu fliegen und anstelle von Minustemperaturen und zig Outfitwechsel tropische Temperaturen und Bikini bevorzugt. Natürlich wäre da schon die eine oder andere Schau, die man gerne miterlebt hätte, aber wie sagt man so schön: Nach der Show ist vor der Show und die Defilees im Sommer stehen ja schon in den Startlöchern. Also freue ich mich auf die Sommer Fashion Week in Berlin und genieße ganz nebenbei meinen Cocktail am berühmten Rallye Beach in Krabi. Hat definitiv auch etwas und schöne Menschen, viel nackte Haut und tolle Outfits (wenn auch etwas lässiger als in Berlin) gibt es auch hier in Hülle und Fülle zu bestaunen.

cp-streetstyle-ethno-look-6 Das schöne an einem Urlaub? Man findet wieder zu sich selbst und realisiert, das im Vorfeld als besonders wichtig erachtete Dinge eigentlich gar keinen so großen Stellenwert im Leben haben sollten. Das fängt beim täglichen Make-Up an und hört beim perfekten Outfit auf. Oft reichen eben auch nur ein Bikini und irgendeine Tunika aus, die nicht einmal farblich auf die Bademode abgestimmt ist, um ein gutes Gefühl zu haben. Und perfektes Make-Up? Gibt’s unter der Sonne von Thailand ja schon mal gar nicht. Genauso wenig wie piekfeine Restaurants und Strandbars mit Instagram-Faktor – zumindest für mich. Dafür räkelt man sich relaxed, ungeschminkt und in einem Noname-Bikini in einem völlig heruntergekommen Plastik-Strandstuhl, isst superleckeres Pad Thai von einer Garküche am Straßenrand und trinkt Chiang-Beer aus absolut unstylishen Dosen, genießt zudem einen der wohl schönsten Sonnenuntergänge am Strand und findet es ganz nebenbei einfach super! So kann eben auch Zufriedenheit aussehen, und das ganz ohne Schischi und Glamour. Dies kommt spätestens zur nächsten Fashion Week wieder früh genug auf einen zu…

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Und wenn der Bikini dann doch einmal gegen ein Kleid getauscht werden muss, sei es etwa weil man von einer Insel zur nächsten hüpfen muss, dann kommt derzeit nur mein neues Denim-Kleid von Ana Alcazar in Frage. Die High Heels werden dann aber doch durch bequeme Flip Flops ersetzt. Wer trägt schon High Heels im Sand? Eben! Die Weste allerdings kommt hin und wieder doch zum Einsatz, meine Wenigkeit friert nämlich auch bei 36 Grad Celsius hin und wieder. Unverständlich aber leider wahr – Gänsehaut inbegriffen. Aber das ist eine andere Geschichte…

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Ärmellose Weste von New Look*

Denim-Kleid von Ana Alcazar*

High Heels von Zara 

Tasche von TK Maxx

Scmuck von Cadenzza

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Bilder: ©Coco’s Philosophy

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1 Comment on Coco’s Lookbook: Denim-Boho-Dress

  1. Lia
    27. Januar 2017 um 02:00 Uhr (9 Monaten ago)

    Wow, so ein traumhafter look! Und mal etwas anderes zu lesen als ein fashion week Artikel. Manchmal muss man auf Dinge verzichten, um sich neu zu entdecken. Sehr schöner beitrag 🙂

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